Richard in Ghana
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Paradiesvogel, Goldader, Staudamm auf dem Weg durch Ghana. 1

In der letzten Woche sind wir wirklich viel gereist. Die vielen Stunden auf der Straße kann ich nicht mehr Zählen. Man hat die besten Ideen in den Rumpelkisten. Vielleicht weil die Gedanken einmal durchgeschüttelt werden. Seit Jessy hier ist hab ich wirklich viel mit ihr angeschaut. Der See hier in der Nähe war der Anfang. Man hat auch dahin wieder eine lange Fahrt, aber es hat sich gelohnt. Wir sind von Rumpelkiste zu Rumpelkiste immer weiter geschaukelt. Durch Dschungel und Dörfer und am Ende sogar serpentin am Berghang entlang. Der See liegt eingebettet in eine Hügellandschaft und mit dem Fernglas kann man an den Berghängen mindestens 20 Dörfer um den See herum entdecken. Wir kommen also in einem von diesen Dörfern an und werden natürlich gleich von einer Menge von Schulkindern eingekreist. Sie begleiten uns an den Strand und zeigen uns die Fischerboote und natürlich die gefangenen Fische. Nebenan wurde gerade eine Party vorbereitet und gegrillter Tilapia verkauft. Mmmmmh lecker! Aber baden wollten wir da nicht, dass war auch uns zu viel. Wir haben uns verabschiedet und sind in Richtung Bergauf gestiefelt. Bei der schwulen Hitze hatten wir gebadet, bevor wir überhaupt 200 Meter gegangen waren. Aber auch das war für mich der wahre Spaß. Ich hatte einen Trampelpfad entdeckt und wollte unbedingt zur Spitze des Berges! Wie sich nach ein paar Metern herausstellt, war das ein Pilgerweg zur heiligen Maria, vorbei an Jesus’ Leidensweg… Es war herrlich anstrengend und Oti und Harry haben furchtbar gekeucht! Jessy ist gar nicht erst mit. Nach einer Woche in Ghana hätte ich wahrscheinlich bei der Hitze, die wir hatten, auch schlapp gemacht. Oben angekommen hab ich aber kaum meinen Augen getraut! Unglaublich wie die Maria da auf ihrem Felsen stand und wie da hinter sich der See und die Bergchen in einer traumhaften Landschaft vereinen.(Chris das nenne ich Augenorgasmus) Der Rundgang war so lang, dass Jessy, die beschlossen hatte unten zu bleiben, uns anrief und meinte, sie ginge jetzt weiter ins nächste Dorf. Wir waren aber noch am Berggipfel und da sagt der Richard doch glatt, ja mach doch wir kommen nach. Die beiden, Oti und Harry, hatten aber nach der Bergsteiger Tour gar keine Lust mehr, denn sie hatten die beste Aussicht ja schon hinter sich. Ich mach mich also am Fuß des Berges alleine auf die Suche nach Jessy. Sie ist also den Schotterweg weiter ins nächste Dorf. Jedenfalls hat mir das der Fischer auf der Straße erzählt. Er sprach: Deine Frau ist dort entlang… Na gut Frau, dann werde ich dich auch finden! Mir kamen noch einige komische Gestalten übern Weg und alle fragten, was ich denn mit meiner Frau gemacht habe… am Strand im nächsten Fischerdorf habe ich sie dann eingehabt und sie meinte nur sie sei nicht meine Frau. Am Strand entlang durch Farmerplantagen haben wir dann eine einsame Stelle zum Baden gefunden. Schmeiß die Kleider an Strand und tanz bis das Wasser schäumt. Nach einer Weile haben wir Oti und Harry angerufen und gefragt ob sie nicht doch vorbei kommen wollen. Mit ein wenig Überredungskunst, die man sich hier ganz schnell antrainiert, waren sie nach einer halben Stunde im Wasser und haben mit uns schwimmen gelernt. Diese Tage werde ich nie vergessen. Aber auch nicht den Sonnenbrand den ich am Abend hatte.

Hey Leuts!!!  
  Ich bin in Ghana, und werde hier ein Jahr als LEHRER arbeiten. Autoritaer bin ich ja!?  
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