Richard in Ghana
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Paradiesvogel, Goldader, Staudamm auf dem Weg durch Ghana. 3

Ein sit-in um 6 und dann war klar das wir ab Freitag bis Sonntag eine Tour in die Volta Region machen. Freitag wieder gegen 6 Uhr aufstehen und ab nach Kejetia. Dort ein halbwegs modernes Tro Tro gesucht und auf nach Kofuridua, die Hauptstadt der Eastern Region. Die Fahrt war richtig ruhig und angenehm schnell vorbei. Wir sind nämlich zu zwei dritteln auf der Accra Road gefahren. Kein Löcher, kaum Verkehr in den Morgenstunden und dazu noch ein paar tolle Informationen über das Maschinenbau Studium von Stephan und die Fahrt war schon vorüber. In Kofuridua haben wir uns erstmal die Stadt angesehen. Eine tolle Stadt am Fuße von einem Bergchen mit viel grün überall. Wir sind über den Markt und dann den Berg rauf. Am Hang direkt über der Stadt haben sie eine große Kirche gebaut. Es ist wie in einer deutschen Kleinstadt, über alles wacht der Herrgott! Wirklich HIMMLISCHE Aussicht hatten wir aber erst, als wir heimlich 4 Holzleitern erklommen hatten und in der Glockenturmspitze angekommen waren. Das war der Himalaja Auf und Abstieg! Die Leitern alt die Plattformen waren aneinander gelegte Brettchen und überall Spinnen! So was von schöner alter Kirchenromantik findet man in keiner deutschen Kathedrale! „Wir waren da“ noch schnell in den Stein geritzt und ab ins nächste Abenteuer. Zurück zur TroTro Station und rein in einen der kleinen TroTro`s. Nach 10 Minuten fahrt bricht ein Gewitter herunter, das Petrus nicht hätte besser bringen können. Blitze, ganze Flüsse auf den Straßen und dazu noch Wolken die auf die Rückkehr Jesu schließen ließen. Aber unser Tro Tro war leider kein “one way Ticket to heaven!“ Wir mussten uns mit Mutter Erde zufrieden geben. Wir sind so angekommen, dass wir den frischen Duft des Regens in der Nase hatten, bei wärmendem Sonnenschein! Akosombo war unser Endziel und wir haben die Nacht in einem wunderschön abgelegnen Hotel gewohnt. Natürlich gab es auch hier Tilapia zum Abendbrot. Das nenne ich einen Genießerfisch! Ja Mam und Pap ich esse mit Genuss Fisch in Ghana! Ihr werdet euch noch wundern was so alles geht bei eurem Sohn. Am nächsten Morgen war es um halb sieben wieder Zeit zum aufbrechen. Wir sind bei einem ausgedehnten Spaziergang in der kühlen Morgenluft richtig in Schwung gekommen und dann mit dem Taxi zum Ablegerpeer. Wir gehen auf eine Dampferfahrt… Zu Beginn hat man den riesigen Voltastaudamm im Blick. Fantastische Hügellandschaft und die tollsten Vogelarten, was meint Richard da? Na klar Ghana war mal der Garten Eden, bis die Moskitos kamen.(und schwarze Engel kann ich mir auch nicht vorstellen…) Dann kamen auf einmal zwei große Reisebusse voll mit Schulkindern an! Alle an Board rief uns die Schiffssirene zu und wir legten ab. Mit Live Band ner Menge Beer und zwei Deutschen, die gerade aus Benin mit ihren Motorrädern angekommen waren hatten wir echt ne Menge Spaß. Die zwei haben einen Hilfstransport nach Benin gefahren. Mit einer Mercedes G Klasse von der Armee umgebaut zum Krankenwagen sind sie von Deutschland den ganzen Weg runter gefahren. In Benin haben sie ihre Motorräder abgeladen und ab zurück. Die haben Geschichten erzählt davon träumt jeder Junge. Also Pap mach dich bereit oder ich fahr mit Chris! Auf der Hälfte der Boot Tour haben wir an einer Insel angelegt. Da gab es erstmal ne Stunde Aufenthalt und das bei brennender Hitze. Ich will vom Boot springen! Stephan ICH BIN DABEI! Ich geh also den Kapitän suchen. Er meint das ist nicht zu raten. Ich geh also wieder hoch und will es Stephan sagen aber der schwimmt schon 5 Meter tiefer im Wasser! Also stelle ich mich auch an die Reling und spring. 5METER YEEEEEEEEHHHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAA. H-A-M-M-E-R so groß muss sich Gott gefühlt haben nachdem er uns geschaffen hatte. Noch einmal und mit mehr Publikum und weiter ging es auch schon wieder. Die Geschichten wurden immer langweiliger also bin ich ein Deck tiefer gegangen und hab der tanzenden Meute zugeschaut. Ghana ist ein echtes Tanzland! Wir sind sehr Lahm mit unserem Bolognesen in Dt! Nach weiteren 2 Stunden Feierei sind wir wieder am Hafen eingetrudelt. Dort angekommen ein Taxi mit den 2 Deutschen geteilt und  schnell noch ihre Karren angeschaut. Dann mit dem Taxi weitergefahren nach Kofuridua. Wieder eine Nacht schlafen und dann ab zu den Wasserfällen, die leider noch kein Wasser hatten. Der Regenwald, die Paradiesvögel, die komischen Felsen alles genug Entschuldigung für den fehlenden Wasserfall. Ich versuche euch noch 2 Videos zu schicken, die aus der Gegend sind. Wonderbra ist gar kein Ausdruck mehr! Im tiefsten Urwald sind wir 500 Stufen auf und abgestiegen, aber natürliche Stufen. Danach hatten wir eine Aussicht, die ich noch nie in real gesehen habe… Ich muss leider sagen, dass ich sie nur aus Far Cry einem Egoshooter kenne. Wir standen auf einem Felsblock und hatten eine 360° Sicht. Nach dieser Tour bin ich wirklich gespannt was mich noch beeindrucken soll. Am Abend sind wir dann in den einfachsten Trotro gestiegen, den wir finden konnten. Ab nach Hause und diese Tage verarbeiten. Ich glaube erst heute habe ich damit abgeschlossen.

Hey Leuts!!!  
  Ich bin in Ghana, und werde hier ein Jahr als LEHRER arbeiten. Autoritaer bin ich ja!?  
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