Richard in Ghana
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Wochenbericht 26.02
Wochenbericht 26.02 Anfangen werde ich mit der Beerdigung die wir letzten Samstag besucht haben. Wir sind so gegen zwei Uhr dort angekommen, natürlich in der totalen Mittagshitze. Zuerst wurde dann am Eingang des großen Platzes gewartet, solang bis die letzten, die „Reingelassen“ wurden ihr Geld gespendet haben! Wir standen also am Eingang zu einem großen Platz auf dem in einem Viereck vier große Partyzelte aufgestellt waren. An der einen front saß der Chef zu dem Bezirk, mit seiner Begleitung und an der anderen Front waren Lautsprecher, Musiker und natürlich die drei Frauen, die an einem Mikro saßen und immer den Betrag und den Namen des Spenders ins Mikro sagten. An den anderen Seiten saßen entweder Besucher oder die Familie. In der Mitte Stand der Schrein der toten Mutter. Es ging also größten Teils um die Tradition, Das Tanzen! und andererseits um den neunen Gott das Geld… Wir waren nun also an der Reihe. Das heißt einmal alle ersten Reihen der Partyzelte mit Handschlag begrüßen und dann natürlich unser Geld spenden. Wir konnten sogar den Namen unserer Schule im Lautsprecher hören. Danach haben wir uns unter eines der Partyzelte verzogen weil die Sonne sehr unbarmherzig brannte. Nach einer weile stehen unsere Kollegen auf und laufen alle in eine Richtung. Sie sagen aber nicht wo es hingeht, sie gehen einfach. In einer großen Halle angekommen setzten wir uns in die Stuhlreihen. Ich muss sagen, dass ich dann mit einem Gedenkgottesdienst gerechnet habe! Aber das war nicht der Fall. Wir haben den Leichenschmaus bekommen! Wir bekamen in die Stuhlreihen jeder ein Getränk gereicht, ein Knochen am Spieß und eine kleine Süßigkeit als Nachtisch. Das war sehr amüsant, denn damit haben wir nicht gerechnet und es kam ziemlich unpersönlich. Nach diesem Leichenschmaus sind wir wieder zurück an unseren alten Platz unter dem Partyzelt und haben der Feierlichkeit zugeschaut. Manchmal tanzten Leute, manchmal weinten sie vor dem Totenschrein und die meiste Zeit kamen neue Spenden oder grüße durchs Mikro. Zu guter letzt haben mich natürlich alle Lehrer dazu gezwungen mit ihnen zu tanzen. Naja ich wollte mir diesen Spaß eigentlich eh nicht entgehen lassen. Es war schon komisch da ich die Leute, die dort ihre Mutter verloren haben, ja gar nicht kannte. Dann fing auch noch eine Tochter ganz bitterlich an zu weinen auf der Tanzfläche und wir durften uns wieder setzen. Bald danach sind wir wieder zurück gefahren. In dieser Woche war ich mit Eunice dafür zuständig, dass alle Schüler ihren Pflichten vernünftig nachgingen. Wir mussten morgens gucken ob alle Schüler aus ihren Betten und zum Morgenappell gekommen sind. Wir haben ihnen abends bei der Nachhilfe versucht zu helfen und wir haben ein Auge darauf geworfen, dass sie ordentlich gekleidet sind. Die Schuluniform wird noch geschneidert, also müssen alle ihre weißen Hemden tragen und auch ihre eigenen braunen Hosen. In dieser Woche gab es wieder ein großes Problem mit Sylvester. Er hat in der Nacht in dem Hostelzimmer Marihuana. Ich weiß nicht was nun mit ihm passiert. Er kommt leider auch nicht regelmäßig zum Unterricht und versucht die Schüler zu Beeinflussen. Dieser Schüler ist kein Schüler mehr, denn lernen und hören will er schon lange nicht mehr. Mit Oti war ich diese Woche in Kumasi um 3 Fußbälle reparieren zu lassen. Dieses Handwerk hat mich sehr Fasziniert. Die können den Ball aufschneiden und wieder zu machen ohne des man es danach sieht. Wir haben auch gesehen wie sie Fußballschuhe neue Sohlen verpasst haben. Erst geklebt und dann noch mal mit dem alten Leder der Schuhe vernäht. Die Schüler haben es mit meinem Bibliotheksunterricht diese Woche sehr schwer gehabt. Es viel ihnen nicht einfach sich etwas zu diesen fremden Bildern einfallen zu lassen. Aber zum Glück habe ich noch nicht alle Zettel gelesen. In meinem Naturwissenschaftsunterricht war es auch nicht viel besser diese Woche. Ich war überwältigt wie viele englische Begriffe sie nicht kannten. Aber ich hab ihnen ein Dictionary mitgebracht und dort mussten sie dann mit meiner Anweisung nachschlagen. Mein Essensproblem hat sich jetzt auch gelöst. Morgens esse ich alleine mittags esse ich jetzt meistens in der Schulkantine. Lucy freut sich immer so wenn mir ihr Essen Schmeckt und sie bringt mir immer ein wenig Twi bei. Bra bädid heißt zum Beispiel: Komm zum essen! Abends esse ich immer noch mit Oti. Also bis nächste Woche. Richard
Hey Leuts!!!  
  Ich bin in Ghana, und werde hier ein Jahr als LEHRER arbeiten. Autoritaer bin ich ja!?  
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